Was kostet eine Website 2026? Preise, Beispiele und Kostentreiber
Baukasten, Freelancer oder Agentur: was eine Website 2026 kostet, wovon der Preis abhängt, welche laufenden Kosten dazukommen und woran du ein seriöses Angebot erkennst.
Kurz gesagt: Was eine Website kostet, hängt vor allem davon ab, wer sie baut und was sie leisten soll. Ein Baukasten wie Wix kostet laut Anbieter rund 17 bis 40 € im Monat, die Arbeit machst du selbst. Freelancer rechnen im Schnitt 103 € pro Stunde ab. Bei Con Radius beginnt eine Unternehmenswebsite mit eigenem Design, CMS und SEO-Grundlagen bei 3.000 € einmalig. Laufende Kosten für Hosting, Domain und Pflege kommen in jedem Fall dazu.
Dieser Ratgeber zeigt dir die drei Wege mit echten Preisen, die wichtigsten Kostentreiber und woran du ein seriöses Angebot erkennst. Stand: Oktober 2026.
Die drei Wege im Vergleich
1. Baukasten: günstig im Monat, aufwendig in der Zeit
Mit Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace baust du die Website selbst aus Vorlagen. Bei Wix kosten die gängigen Pakete laut Preisseite 16,66 € (Light), 29,75 € (Core) und 40,46 € (Business) im Monat, jeweils inklusive Mehrwertsteuer.
- Vorteile: geringe Einstiegskosten und ein schneller Start.
- Nachteile: deine eigene Arbeitszeit, begrenzte Gestaltung und Technik, Bindung an den Anbieter.
- Passt für: Vereine, Gründer und Nebenprojekte mit kleinem Budget.
2. Freelancer: flexibel, aber abhängig von einer Person
Freelancer arbeiten meist nach Stunden oder zum Pauschalpreis. Laut Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap liegt der durchschnittliche Stundensatz im deutschsprachigen Raum bei 103 € (1.310 Befragte aus allen Fachbereichen). Ein Rechenbeispiel: Ein Projekt mit 40 Arbeitsstunden kostet bei diesem Satz rund 4.100 €.
- Vorteile: direkter Kontakt und oft günstiger als eine Agentur.
- Nachteile: Design, Technik, Texte und SEO liegen selten in einer Hand; bei Krankheit oder Urlaub steht das Projekt.
- Passt für: klar abgegrenzte Projekte, wenn du die Steuerung selbst übernimmst.
3. Agentur: alles aus einer Hand
Eine Agentur übernimmt Konzept, Design, Entwicklung, Texte und Suchmaschinenoptimierung und bleibt nach dem Start dein Ansprechpartner. Das kostet mehr als ein Baukasten. Dafür sparst du Zeit und senkst das Risiko, dass die Website nach dem Start nicht gefunden wird oder keine Anfragen bringt.
- Vorteile: ein Ansprechpartner, ein abgestimmtes Gesamtpaket und Betreuung nach dem Start.
- Nachteile: eine höhere Anfangsinvestition.
- Passt für: Unternehmen, die über ihre Website Kunden gewinnen wollen.
Was den Preis bestimmt
Diese Punkte entscheiden, ob ein Angebot bei 3.000 € liegt oder deutlich darüber:
- Anzahl und Art der Seiten: Eine Startseite mit fünf Leistungsseiten ist etwas anderes als 30 Branchen- und Standortseiten.
- Texte und Bilder: Lieferst du Texte und Fotos selbst, oder werden sie neu geschrieben und fotografiert?
- Design: angepasste Vorlage oder individuelles Design.
- Funktionen: Terminbuchung, mehrstufige Formulare, Mitgliederbereich, Shop oder die Anbindung an andere Systeme.
- Mehrsprachigkeit: Jede Sprache bedeutet zusätzliche Inhalte, Prüfung und Pflege.
- CMS und Technik: ein System, mit dem du Inhalte selbst pflegst, statt für jede Änderung eine Agentur zu beauftragen.
- SEO- und KI-Grundlagen: Seitenstruktur, Metadaten, strukturierte Daten und Ladezeit, von Anfang an mitgedacht.
- Relaunch und Umzug: Bei einer bestehenden Website kommen die Übernahme der Inhalte und Weiterleitungen der alten Adressen dazu, damit vorhandene Google-Rankings erhalten bleiben.
- Rechtliches und Barrierefreiheit: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweis und je nach Unternehmen Anforderungen an die Barrierefreiheit.
Laufende Kosten nach dem Start
Viele Angebote nennen nur den Projektpreis. Rechne zusätzlich mit:
- Domain und Hosting: je nach Anbieter und Leistung von wenigen bis zu einigen Dutzend Euro im Monat.
- Wartung und Updates: Sicherheitsupdates, Backups und kleine Änderungen, als Pauschale oder nach Aufwand.
- Lizenzen: etwa für Erweiterungen, Schriften oder Bildrechte.
- SEO- und GEO-Betreuung: wenn die Website dauerhaft gefunden werden soll, bei Google und in KI-Antworten. Bei Con Radius ab 350 € im Monat.
Was kostet ein Website-Relaunch?
Ein Relaunch kostet oft ähnlich viel wie eine neue Website, manchmal mehr. Zusätzlich zu Design und Umsetzung müssen Inhalte übernommen, alte Adressen weitergeleitet und Rankings gesichert werden. Fehlt dieser Teil, verliert die neue Website leicht Sichtbarkeit, die die alte schon hatte. Bei Con Radius beginnt ein Relaunch bei 3.000 €, eine reine Migration ohne neues Design, etwa von Webflow zu Payload, bei 2.000 €. Seitenzahl, Sprachen und Funktionen bestimmen das Angebot.
Wie du dabei vorgehst und welche SEO-Checkliste vor und nach dem Start gilt, erklärt unser Ratgeber zum Website-Relaunch.
Woran du ein seriöses Angebot erkennst
- Der Leistungsumfang ist konkret: Seiten, Funktionen, Sprachen und Korrekturschleifen.
- Es ist geregelt, wer Texte und Bilder liefert.
- Einmalige und laufende Kosten stehen getrennt.
- Du kannst die Inhalte später selbst pflegen und bist nicht an einen Anbieter gebunden.
- SEO-Grundlagen sind enthalten oder ausdrücklich ausgeschlossen.
- Es gibt einen Zeitplan und eine Abnahme.
- Bei einem Relaunch ist der Umgang mit alten Adressen geregelt.
Ein deutlich günstigeres Angebot ist nicht automatisch schlechter. Prüfe aber, ob dieselben Leistungen enthalten sind.
Was würde deine Website kosten?
Beschreib uns kurz, was deine Website leisten soll. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zu Umfang und Kosten, bevor für dich Kosten entstehen.
Was eine Website bei Con Radius kostet
Unsere Website-Projekte beginnen bei 3.000 € einmalig. Enthalten sind eine klar strukturierte, schnelle und mobile Website, ein CMS zum Selberpflegen, SEO- und KI-Grundlagen sowie Tracking und Übergabe. Seiten, Inhalte, Funktionen und Abnahme legen wir vor dem Start im Angebot fest.
- Website oder Relaunch: ab 3.000 € einmalig
- Migration ohne neues Design (etwa Webflow zu Payload): ab 2.000 €
- Laufende SEO- und GEO-Betreuung: ab 350 € im Monat, separat vereinbart
- Zusätzliche Seiten: ab 200 €
- Optimierung des Google-Unternehmensprofils: ab 300 €
Bei klar abgegrenztem Umfang rechnen wir für ein Website-Projekt mit rund vier Wochen. Wir arbeiten remote mit Unternehmen in Deutschland und im englischsprachigen Ausland.
Häufige Fragen zu Website-Kosten
Mit einem Baukasten wie Wix ab rund 17 € im Monat plus deiner eigenen Zeit für Aufbau und Pflege. Professionell erstellt beginnt eine Unternehmenswebsite bei Con Radius bei 3.000 € einmalig.
Das hängt vor allem von Seitenzahl, Inhalten, Funktionen und Sprachen ab. Bei Con Radius beginnen Website-Projekte bei 3.000 €; den genauen Preis legen wir vor dem Start im Angebot fest.
Domain und Hosting, Wartung und Updates, gegebenenfalls Lizenzen und, wenn die Website dauerhaft gefunden werden soll, SEO- und GEO-Betreuung. Diese gibt es bei Con Radius ab 350 € im Monat.
Im Monat ja, über die Zeit nicht immer. Rechne deine eigenen Stunden für Aufbau, Texte und Pflege mit ein, ebenso Grenzen bei Gestaltung, Technik und Suchmaschinenoptimierung.
Bei klar abgegrenztem Umfang rechnen wir mit rund vier Wochen. Mehr Seiten, Sprachen oder Funktionen verlängern das Projekt; den Zeitplan halten wir im Angebot fest.
Ja. Unsere Websites haben ein CMS, mit dem du Texte, Bilder und Seiten selbst änderst, ohne für jede Kleinigkeit eine Agentur zu beauftragen.
SEO- und KI-Grundlagen wie Seitenstruktur, Metadaten und strukturierte Daten sind enthalten. Laufende Arbeit an Inhalten und Sichtbarkeit vereinbaren wir separat ab 350 € im Monat.
Website planen, ohne Überraschungen bei den Kosten
Erzähl uns, was deine Website leisten soll. Wir klären Umfang und Preis, bevor das Projekt startet.